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Q&A für Bewerber*innen

Grundsätzliches

Was macht Timmermann eigentlich genau?

Wir gestalten Veränderungen in Organisationen mit Klienten, die es wiiirklich ernst meinen. Dazu arbeiten wir vor allem in langfristigen Projekten, die inhaltlich-strategische Topmanagement-Beratung mit Change-Begleitung verbinden. Neben Change-Beratung machen wir Change-Kommunikation, New-Work-Architektur und -Design, Change- und Lern-Software sowie Weiterbildung.

Was unterscheidet Timmermann von McKinsey, BCG und von anderen Change-Beratungen? Was sind die Gemeinsamkeiten?

Unterschiede zu klassischen Unternehmensberatungen (Auszug):

Die namhaftesten Beratungen beraten primär fachlich-strategisch. Change ist bei ihnen, falls überhaupt, ein deutlich untergeordnetes Thema, das eigentlich nicht in ihre eigene Unternehmenskultur passt. Ihre Projekte dauern typischerweise einige Wochen oder 3 bis 6 Monate. Die Umsetzung ihrer oft exzellenten Konzepte bleibt meist den Klienten selbst überlassen. Wir hingegen …
… Haben nicht nur rational verstanden, dass Change erfolgsentscheidend ist, sondern leben ihn mit Haut und Haar – und verbinden ihn mit fachlich-strategisch hochwertiger Arbeit und einem Blick für das große Ganze
… Binden in unserer fachlich-strategischen Beratungsarbeit unsere Klienten intensiv ein, anstatt die Arbeit im Wesentlichen für sie zu machen
… Bleiben so lange bei Klienten, bis sich in den Köpfen und Herzen nachhaltig etwas verändert hat, meist 1,5 bis 5 Jahre
Unterschiede zu anderen Change-Beratungen (Auszug):
Unsere Unternehmenskultur lebt und atmet Change auf eine sehr transformationale Weise. Das ist merkwürdigerweise eher unüblich, aber der Schuster hat eben oft die schlechtesten Schuhe
Die meisten Change-Beratungen sind Netzwerke. Die Berater sind also größtenteils Freelancer, die selten zusammenarbeiten und miteinander schwierig zu vereinende Vorgehensweisen und schwankende Qualität mitbringen. Hieraus ein hervorragendes Beratungs- und Change-Begleitungsteam zusammenzustellen, ist schwierig. Die Grundidee von Transformationalität benötigt Nähe, Langfristigkeit, wichtige gemeinsame Ziele und passt damit eher nicht zu einer Netzwerkstruktur, die viel Distanz und unterschiedlichere Interessen beinhaltet und systemisch gesehen eher ein sog. „Haufen“ ist als ein „Team“ oder eine echte Gemeinschaft
Wir leben ein People-Modell, in dem Menschen hoch intensiv über Jahre ausgebildet und fachlich wie persönlich entwickelt werden. Die meisten Change-Beratungen setzen für Projekte opportunistisch Freelancer ein, die keine „Eigengewächse“ sind, was sie veranlasst das Investment in ihre Ausbildung und Entwicklung geringer zu halten
Wir sind nicht nur eine Change-Beratung, sondern das erste voll integrierte Change-Unternehmen, auch mit nicht-beratenden Leistungen, insbesondere in den Bereichen Change-Kommunikation, New-Work-Architektur, Change- und Lern-Software, sowie Weiterbildung

Wie lässt sich die Kultur von Timmermann beschreiben?

Unsere Kultur ist geprägt von Transformationalität. Diese basiert auf Langfristigkeit, gegenseitiger inspirierender Motivation, intellektueller Anregung, individuellem Aufeinander-Eingehen, Wertschätzung, Vorbildwirkung, Vertrauen, Nähe und einem gemeinsamen Purpose. Das Gegenteil ist eine transaktionale Austauschbeziehung zur Maximierung des eigenen Nutzens zum Nachteil des*der anderen. Alle Timmermenschen streben eine gemeinsame fachliche und persönliche Weiterentwicklung an. Wir sind eine Lerngemeinschaft mit Exzellenzanspruch und leben Werte, die dazu passen - so gut wir können. Z. B. geben wir einander auf Basis von Wertschätzung direktes Feedback.

Wie sind Arbeitszeit und -inhalte bei Timmermann gestaltet?

Lieber Vielleicht-schon-ganz-bald-Timmermensch,

Timmermann ist schon eine ganz besondere Organisation :o) Was dich als Mitarbeitende*n erwartet, ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert und kann auch mal ungewohnt anmuten. Umso mehr ist es uns ein Anliegen, dir einen Einblick zu geben:

Wir sind ganz im Sinne von Diversity ein buntes Team, das gleichzeitig wertschätzend und achtsam miteinander unterwegs ist und sehr direkt. Das ist am Anfang tatsächlich merk-würdig, also wirklich wert bemerkt und auch angesprochen zu werden. Natürlich klappt das Wertschätzend-direkte nicht immer. Es menschelt auch bei uns, und das darf es auch.

Unser Image zieht allerdings auch Menschen an, die sich bei uns ganz bestimmte Facetten einer Zusammenarbeit versprechen – zum Beispiel ein intensives Miteinander, das zeigt, wie sehr wir jede*n Mitarbeiter*in in Bedürfnissen, Kompetenzen und auch im Wesen ernst nehmen. Dass genau das auch anstrengend wird, weil es „an die Substanz“ gehen kann, wird dabei hier und da erstmal außen vor gelassen. Wir glauben jedoch, dass persönliche Entwicklung raus aus der Komfortzone führt. Das mag der*dem Einen oder Anderen nicht so vertraut sein (wie er*sie vielleicht denkt) und löst dann auch mal Reaktanzen aus, auf die wir keinen Einfluss mehr nehmen können, weil sie nicht im Kontakt miteinander passieren.

Wir haben große Lust darauf, zusammen was zu schaffen. Und ja, wir arbeiten intensiv. Das Klischee von Workaholics in der Beratungsbranche passt aber nicht zu uns. Wir arbeiten nicht mal näherungsweise 60-80 Stunden, die in anderen marktführenden Beratungen üblich sind. Bei uns arbeiten Berater*innen, die nicht Teil des Leitungsteams sind (letztere verantworten einfach selbst, wie viel sie für richtig halten), bei Vollzeit 42 Stunden (Teilzeit-Kolleg*innen weniger). Also viel weniger als manches Klischee und Behauptungen über uns sagen. Zudem gibt es Ausgleichszeit für Überstunden und wenn es mal vorkommt, dass du an einem Tag etwas arbeitest, an dem du das normalerweise nicht tust. Zur Arbeitszeit zählen wir auch  Manches, das auf den ersten Blick vielleicht nicht dazugehören könnte:

Wenn du dir ein regelmäßig Coaching gönnst, gehört das genauso zu deiner Arbeitszeit wie die Entwicklung eines Konzepts für einen Klienten
Außerdem sind andere Timmermenschen zur Stelle, wenn du ein Mentoring möchtest – und das gern auch mal nachmittags um 15 Uhr bei einem Spaziergang
„Arbeits“-Zeit bekommt plötzlich einen anderen Klang. Denn an sich selbst zu arbeiten und sich persönlich weiterzuentwickeln, ist genauso zeitaufwändig und intensiv wie das Moderieren eines Workshops oder das Schreiben eines umfangreichen Angebots.

Gleichzeitig gibt es in manchen Unternehmen natürlich Möglichkeiten, noch weniger oder langsamer zu arbeiten und es gilt dennoch als Vollzeit. Es ist immer eine Frage des Gesamtpakets aus Arbeitsbedingungen, Kultur, Sinnempfinden, Interessantheit der Aufgaben, Lernmöglichkeiten usw.. Und unseres ist für viele attraktiv.

Noch Fragen, Ideen oder Bedenken? Immer her damit! Ruf uns einfach an oder schreib eine Mail. Du wirst merken, dass wir bei Timmermann Menschen sind, bei denen du laut denken darfst und sollst – wenn dich was stört oder irritiert genauso, wie wenn dich etwas erstaunt, freut oder überrascht. Denn zu einem bereichernden Miteinander bei der Arbeit gehört für uns der Mut zur Verantwortungsübernahme – wozu wir jede*n bei uns ermutigen. Das kann polarisieren, bringt uns alle aber echt weiter; und darum geht’s doch, oder?!

Generelle Arbeitsweise bei Timmermann

Wie kann ich mir den Alltag als Berater*in bei Timmermann vorstellen?

Wir arbeiten ähnlich wie eine klassische Unternehmensberatung in Projektstrukturen. Da unsere Projekte längerfristig angelegt sind, arbeiten wir aber meistens in 1 bis 3 Projekten/Aufträgen parallel. Dadurch sind wir an verschiedenen Orten unterwegs und auch häufiger als in klassischen Beratungen im  Timmerland in München. Dort bereiten wir Veranstaltungen beim Klienten vor oder widmen uns internen Themen. Typische Aufgaben, die jeder von uns häufig erledigt sind zum Beispiel:

„Drehbücher“ für zum Beispiel Trainings und Workshops entwickeln
Trainings und Workshops durchführen
Gemeinsames Problemlösen mit dem Timmermann Projektteam und/oder mit dem Klienten
Ein Konzept erarbeiten und auf PowerPoint-Folien bannen
Feedbackgespräche führen
Gemeinsames Mittagessen im Timmerland

Wie arbeitet ihr im Team zusammen?

In den meisten Projekten gibt es 5 Rollen besetzt:

Partner*in
Projektleiter*in
Expert (z. B. für Change Communication oder New-Work-Architektur)
Consultant
Junior Consultant
Jede Rolle im Projektteam ist mit spezifischen Aufgaben verbunden. Gleichzeitig arbeiten alle Teammitglieder intensiv zusammen mit viel gemeinsamem reeProblemlösen, Austausch und Feedback.

Wo würde ich primär arbeiten und wie viel Reisetätigkeit wäre damit verbunden?

Unser 'HQ' ist das Timmermann Büro in München. 

Dennoch legen wir großen Wert auf die Förderung von Flexibilität für unsere Timmermenschen. Aus diesem Grund verfolgen wir ein hybrides Arbeitskonzept, welches es ermöglicht, teilweise von zu Hause aus zu arbeiten oder sogar den Hauptwohnsitz in einer anderen Stadt als München zu haben. Somit kannst du remote arbeiten und bist gelegentlich vor Ort in München oder, falls erforderlich beim Klienten. Diese Möglichkeit kann individuell von Fall zu Fall besprochen werden.

Wir sind bei unseren Klient*innen vor Ort, wenn wir ihnen damit am besten weiterhelfen können, was in der Regel etwa 1-2 Tage pro Woche beträgt.

Unsere Klient*innen befinden sich hauptsächlich primär im deutschsprachigen Raum, aber wir arbeiten oft in einem internationalen Kontext und realisieren Projekte auch in ungewöhnlichen Ländern. Die Projektsprache ist daher neben Deutsch auch Englisch.

Klientenarbeit

Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit den Klienten?

In unseren Projekten gibt es auf Klientenseite meistens ein Projektteam, mit dem wir besonders eng zusammenarbeiten. Dessen Mitglieder bilden wir in Change-Themen weiter, unterstützen sie auch in ihrer persönlichen Weiterentwicklung (lernen auch selbst von ihnen) und entwickeln mit ihnen zusammen Konzepte und Lösungen. Dafür treffen wir uns immer wieder mit ihnen vor Ort oder an besonderen Tagungs- und Trainingsorten und tauschen uns zwischendurch per Teams, telefonisch und per E-Mail aus. Manche Klienten kommen auch ab und an zu uns ins Timmermann Büro um die Atmosphäre und hervorragenden Arbeitsbedingungen zu nutzen.

Wie viele Klienten betreut jede*r Berater*in bei Timmermann gleichzeitig?

Da unsere Projekte langfristig angelegt sind, arbeitet jede*r Berater*in bei uns in der Regel in 2-3 Projekten parallel.

Auf welcher Hierarchieebene sind die direkten Ansprechpartner von Timmermann?

Da wir alle Menschen in einer Organisation in ihrer persönlichen Veränderung unterstützen, arbeiten wir meist mit allen Hierarchieebenen. Besonders intensiv ist die Zusammenarbeit allerdings mit dem Klientenprojektteam und dem oberen Management sowie mit agilen Teams. Typischerweise ist die Intensität des Kontakts abhängig von der Rolle auf unserer Seite:

Der*die Partner*in arbeitet direkt mit dem Top-Management
Der*die Projektleiter arbeitet mit dem mittleren und oberen Management
Die (Senior) Consultants arbeiten mit dem mittleren Management und Mitarbeiter*innenn
Die Junior-Consultants arbeiten mit Mitarbeiter*innen und teilweise dem mittleren Management

Hat Timmermann einen Branchenfokus?

Wir arbeiten erfolgreich mit Unternehmen verschiedenster Branchen. Schwerpunkte haben wir in den Branchen Finanzdienstleistungen, technische Unternehmen, öffentliche Organisationen sowie Pharma & Chemie.

Wir arbeiten aus ethischen Gründen nicht für folgende Branchen/Klienten: Rüstung, Tierindustrie, Tabak, Alkohol, Öl & Gas, Kohle, Kernspaltung, Diktatoren/Unrechtsregime.

Bewerbung

Wie läuft der Bewerbungsprozess bei Timmermann ab?

Einen Überblick über unseren Bewerbungsprozess findest du hier.

Wie sollte ich mich als potenzielle*r Berater*in auf ein Teams-/Telefoninterview bzw. / Interview mit Fallstudie vorbereiten?

Mach dir für das Teams-/Telefoninterview ehrliche Gedanken zu: „Was interessiert mich an Beratung, Change und Timmermann im Besonderen?“

Im Interview mit Fallstudie schauen wir uns vor allem an, wie strukturiert du Probleme löst und wie gut wir deine Ideen zu Change-Themem finden. Als Vorbereitung darauf empfehlen wir dir Beratungsfallstudien zu üben. Bücher wie „Das Insider-Dossier: Bewerbung bei Unternehmensberatungen“, können helfen. Die Hauptsache ist, dass du viel übst und die Bücher nicht nur liest. Und konzentriere dich darauf zu lernen dein Vorgehen und deine Gedanken zu strukturieren. Natürlich sind unsere Fallstudien ein wenig anders, weil sie auch Change Management Fragen enthalten.

Kann ich mich auch ohne Psychologie-/Wirtschaftshintergrund bei euch bewerben?

Ja, wir suchen warmherzige, intelligente und authentische Menschen aller Fachrichtungen.

Sind bei Timmermann nur Pflichtpraktika möglich? Und wie ist die Vergütung für Praktika bei Timmermann

Ob Pflicht oder Kür ist egal. Wenn du (beinahe) erste Berufserfahrung sammeln willst, bewirb dich gern bei uns als Junior Consultant (BeratungspraktikantIn), HR Intern, Marketing Intern oder als Praktikant*in Internal Projects. Praktika bei uns dauern in aller Regel 6 Monate und du erhältst einen Monatslohn von 2.600 €.

Übernimmt Timmermann Reisekosten im Bewerbungsprozess?

Ja. Wir stimmen sie vorher ab.